Danke an:


0361-26289206
info(at)blickpunkterde.de

nächste Termine



NORWEGEN
14.10.2017
Theater Nordhausen



NEUSEELAND
21.10.2017
CCS Suhl


24.10.2017
Kaisersaal Erfurt

Programm Erfurt

 

 



  Dienstag, 24. Oktober 2017
Neuseeland - Von Aussteigern und Kiwis (Dirk Bleyer)
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen


 

  Dienstag, 28. November 2017
Immer wieder Russland - Abenteuer, Kaviar, Wodka (Holger Fritzsche)
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen



  Donnerstag, 28. Dezember 2017
Island - Eine phantastische Reise - mit Livegesang von ISGAARD
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen



 

Montag, 22. Januar 2018
Südamerika querdurch - Vom Pazifik zum Atlantik (Axel Brümmer & Peter Glöckner)
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen



  Montag, 26. Februar 2018
Vietnam - Abenteuer im Land der Drachen (Olaf Schubert)
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen



 

Montag, 19. März 2018
Namibia - Leben in extremer Landschaft (Katja & Josef Niedermeier)
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen

 

Montag, 16. April 2018
Magisches Südengland - Von Dover nach Cornwall (Martin Engelmann)
Kaisersaal 19.30 Uhr
weitere Informationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 



TRAILER zur Show
zur Website von Dirk Bleyer
Ticketpreis: 13,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
zur Übersicht
     Di, 24.10.2017 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

NEUSEELAND - Von Aussteigern und Kiwis

Kaum ein anderes Reiseziel bietet so viele Eindrücke so nah beieinander. Zwei Kulturen - die europäische und die polynesische - existieren hier und Landschaften wie sie gegensätzlicher nicht sein können: tropische Regenwälder und eisige Gletscher, Hochgebirge und Südseestrände, zerklüftete Fjorde, sanftes Weideland und brodelnde Geysire.

Sieben Monate reiste Dirk Bleyer im "Land der langen weißen Wolke". Auf mehreren Reisen, zu Lande, zu Wasser und in der Luft entstand mit eindrucksvollen Bild- und Tonaufnahmen eine wahre Liebeserklärung über das Land am anderen Ende der Welt.

Auf einer Wanderung in den vergletscherten Südalpen führt Bleyer durch die bizarre Welt der Eishöhlen. Von der grandiosen Szenerie des Fiordlands schlägt der Vortrag einen Bogen zu fantastische Lichtstimmungen am Strand von Cathedral Cove und eindrucksvollen Bildern vom heiligen Land der Maoris rund um den Vulkan Tongariro im Zentrum der Nordinsel. Nicht umsonst wurde Neuseeland als Drehort für die gewaltigen Naturaufnahmen von „Herr der Ringe" gewählt!

Der Vortrag zeigt aber nicht nur spektakuläre Landschaften sondern auch die Kultur der Maoris und der europäischen Einwanderer. Spannende Geschichten von Menschen, die wie zu Großmutters Zeiten leben, von verrückten Künstlern und deutschen Aussteigern, die ihre Träume verwirklichen.

Der Vortrag vom Buchautor und Reisefotograf Dirk Bleyer setzt neue Maßstäbe hinsichtlich einer perfekten Mischung aus brillanten Bildern, einfühlsamen Geschichten, humorvollen Animationen, Geräuschen und Musik.
Die Erfahrung von 18 Jahren Vortragstätigkeiten und sechs vorangegangenen, professionellen Diaschauen sowie dem informativen und angenehmen Live-Kommentar der zum Nachdenken aber auch zum Schmunzeln anregt, machen den Vortrag zu einem besonderen und kurzweiligen Erlebnis.


 


TRAILER zur Show

zur Website von Holger Fritzsche
Ticketpreis: 13,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
zur Übersicht

 

Di, 28.11.2017 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

Immer wieder RUSSLAND - Abenteuer, Wodka, Kaviar

In dieser aktuellen und unterhaltsamen Film- und Fotoreportage präsentiert Holger Fritzsche mit viel Humor das, was dieses Land so besonders macht.
Er berichtet von Moskau, dem Kaukasus, dem Schwarzen Meer und vor allem auch von der Perle Sibiriens, den Baikalsee, im Sommer und Winter. „Russland“ mag hart klingen, „Sibirien“ abweisend, aber „Baikal“ klingt einladend, verführerisch. Und der Baikalsee im Winter ist eine Offenbarung. Ab Januar bedeckt eine dicke, durchsichtige Eisschicht den See, eine glitzernde, krachende, knackende, singende, wimmernde Fläche - die einlädt, auf ihr den See zu erkunden, zum Beispiel mit dem Fahrrad bei -36°C.
Die Transsibirkaja Magistral wurde gebaut, um ein riesiges Land zu erschließen. Von Moskau bis Irkutsk am Baikalsee sind es 5185 km. Eine lange Strecke, bei welcher der Zug Europa verlässt, sich über den Ural schiebt, und Asien erreicht. Der Ural markiert die Grenze zu Asien. Dort erreicht der Zug Sibirien, die Schatzkammer Russlands. Sibirien ist riesig -  7000 Kilometer erstreckt sich das Land nach Osten, sieben Zeitzonen finden darin Platz, endlos ziehen Birken vor dem Zugfenster vorbei.
Holger Fritzsche besuchte unter anderem Vissarion - den Jesus von Sibirien -  und seine Anhänger. Außerdem Michael Kalaschnikow - den Erfinder des größten Exportschlagers des Ostblocks, der AK 47, und nahm an einer sehr russischen Jagd teil. Er präsentiert in dieser Reportage die kuriosesten Begegnungen, seine schönsten Erlebnisse, und bringt diese mit viel Humor auf den Punkt.
Das Land steht derzeit sehr in der Kritik. Aber die Realität des Westens ist eine andere, als die der Russen. Wie reagieren sie auf die Sanktionen des Westens und warum ist Wladimir Putin in Russland so beliebt? Was denkt ein sibirischer Schamane über die Flüchtlingspolitik des Westens?
Russland ist für den interessierten Reisenden ein dankbares Reiseziel – langweilen wird er nicht. Alles an diesem Land ist etwas eigenwillig und besonders: Die Größe, das Klima, die Menschen. Die Ängste vor diesem Land sitzen tief und sind völlig überzogen: Noch nie war es so einfach, den größten Flächenstaat der Erde zu bereisen. Und dieser beschenkt seine Gäste mit einem ganz eigenen Charme - eine Reise durch Russland  ist nicht vergleichbar.


 


TRAILER zur Show
zur Website von Stefan Erdmann
Ticketpreis: 19,50 EUR (16,50 EUR ermäßigt)
zur Übersicht













  Do, 28.12.2017 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

ISLAND - Eine phantastische Reise
mit Live-Gesang von ISGAARD


Mit seiner live kommentierten Film-Show entführt Sie der Filmemacher Stefan Erdmann in die einzigartigen Naturlandschaften der größten Vulkaninsel der Erde, emotional unterstützt durch den Livegesang der Sängerin Isgaard. Eine bild- und stimmgewaltige Reise durch ein phantastisches Land.

Mächtige Gletscher und aktive Vulkane, zahllose Wasserfälle, farbenprächtige und bizarre Gebirgsformationen, endlose Weiten: Island. Stefan Erdmann hat die faszinierenden Naturschönheiten der größten Vulkaninsel der Erde in seinen bisher 17 Reisen in sagenhaften und atemberaubenden Momenten erlebt und gefilmt. Über mehrere Jahre hinweg war er knapp 30.000 Kilometer in allen Regionen der Insel mit dem Geländewagen unterwegs, ist mehrere hundert Kilometer in einem Ultralight-Flugzeug über Island geflogen und auch zu Fuß hat er das Hochland über erwandert. Mehrere hundert Stunden Filmmaterial hat er in diesen Jahren mit seinen HD-Kameras eingefangen und die Essenz dieser Aufnahmen kunst- und gefühlvoll zusammengefasst. Erdmann hat aus dem Naturkunstwerk Island, in Symbiose mit seinen einfühlsamen Kommentaren und der Stimme Isgaards, ein einzigartiges audio-visuelles Film- und Musik-Kunstwerk geschaffen, das alle Sinne berührt. Unaufdringlich plädiert er für den Einklang zwischen Mensch und Natur. Eine Hommage an Island und unseren Planeten. Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Stefan Erdmann hat sich 2001 mit einer Reise nach Island einen Kindheitstraum erfüllt und kehrte zurück, mit der Gewissheit, „sein Land" entdeckt zu haben. Zahlreiche Reisen folgten. 2006 traf er die Entscheidung, seine Vision zu realisieren, die ihn seit seiner ersten Begegnung mit Island nicht mehr losgelassen hat, das Filmprojekt Island 63° 66° N. Sein Vortrag wurde im Frühjahr 2010 von der GBV-Vortragsbörse (Gesellschaft für Bild und Vortrag) mit Bestnoten in allen Kategorien augsezeichnet. Die Sängerin Isgaard arbeitete bereits erfolgreich mit dem Danceprojekt Schiller und belegte mit Ihren Alben mehrere Chartplatzierungen.


 


TRAILER zur Show
zur Website von Axel & Peter
Ticketpreis: 13,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
zur Übersicht

  Mo, 22.01.2018 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

Südamerika querdurch - Vom Pazifik zum Atlantik

Kaum jemand bereiste Südamerika so intensiv wie die beiden Weltumradler Axel Brümmer und Peter Glöckner. Seit Jahrzehnten hält sie dieser abwechslungsreiche Kontinent in seinem Bann. Nach jahrelangen Paddel- und Radtouren in diesem faszinierenden Erdteil lockte sie eine neue Herausforderung: die Durchquerung des Festlandes in seiner ganzen Breite, immer am Äquator entlang.
Ausgangspunkt waren die weit abgelegenen Galapagosinseln, auf denen einst Darwin auf Riesenschildkröten ritt und nebenbei an seiner Evolutionstheorie arbeitete. Weiter ging es zu Fuß über vergessene Inkapfade in die eisigen Höhen der Anden, wo nahe der Gletscher scheue Nandus weiden. Selbstverständlich fehlte nicht ein - wie schon bei Alexander von Humboldt - vergeblicher Besteigungsversuch des Chimborazo, des nach eucuadorianischen Angaben und vom Erdmittelpunkt aus gesehen höchsten Berges der Welt. An feuerspeienden Vulkanen führte der Weiterweg hinab in die endlose Einsamkeit des Amazonasdschungels, wo die beiden Reisenden für Wochen ihr Schicksal in die Hände eines für dortige Verhältnisse kleinen Flüsschens legten, den sie mit einem winzigen selbstgebauten Balsafloß hinabtrieben. Indianer luden sie zu Chicha, einem aus angekauten Maniok vergorenen alkoholischen Getränk ein und nahmen sie später in winzigen Einbäumen zu einer tagelangen Jagd auf Piarukus mit, den wohl größten Süßwasserfischen der Welt. Auf einer kaum befahrenen Piste radelten sie dann ab der Urwaldmetropole Manaus, durch Steppen und Regenwald bis in die kaum bekannten Länder Guyanas, wo sie Lederschildkröten beim mitternächtlichen Laichen beobachteten, Indianer mit EU-Pässen beim rituellen Totenfest beiwohnten, die Abschussrampen der europäischen Raumfahrt besichtigten und die französische Verbannungsinseln, die Teufelsinseln, besuchten, die durch den Roman Papillon weltberühmt wurden. Mitten in der Regenzeit kämpften sie sich über eine aufgeweichte, für sämtliche andere Fahrzeuge für Wochen unbefahrbare Piste bis sie endlich die Flussmündungen erreichten, an denen sich bei Neumond urplötzlich die Pororoca, die alles zerschmetternde Gezeitenwelle, erhebt. Weiter ging es über Macapá, eine genau unter dem Äquator liegende Großstadt nach Belém, einer weiteren Metropole an der Amazonasmündung, in der alljährlich die weltgrößte katholische Prozession stattfindet. Aus dem verregneten Regenwald führte der Weiterweg in die staubtrockenen, kaum besiedelten Gegenden des Sertão, wo mitunter über viele Jahre hinweg nicht ein Tropfen des lebensspendenden Nass vom Himmel fällt und die durstigen, klapprigen Rinder an vertrockneten Kakteen kauen. In diesen Weiten gründeten einst entflohene Sklaven in unzugänglichen Gegenden unabhängige Siedlungen. Manche dieser Quilombos waren riesige, eigenständige und ebenfalls sklavenhaltende Königreiche, berichteten deren Nachfahren, die noch immer eine eigenständige Kultur und Tradition bewahrten. Irgendwo hier passierten die beiden Weltumradler einen ganz besonderen Höhepunkt: 200 000 bisher geradelte Kilometer! Nach einem kurzen Aufenthalt an der atlantischen Traumküste erreichten Axel und Peter den spektakulären Endpunkt ihrer spannenden Reise, die "schönste Insel der Welt", Fernando de Noronha.
Obwohl sich die Landschaften und die Natur während der ganzen Reise unglaublich abwechslungsreich zeigten, fesselten vor allem die einfache Bevölkerung die beiden Reisenden. Arme Drogenbauern, abenteuerlustige Goldsucher, unkontaktiert lebende Indianerstämme oder raubeinige Rinderzüchter – sie alle gehören genauso zu diesem großartigen Kontinent wie unbändige Lebensfreude oder zurückhaltender Charme.


 


TRAILER zur Show
zur Website von Olaf Schubert
Ticketpreis: 13,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
zur Übersicht

  Mo, 26.02.2018 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

Vietnam - Abenteuer im Land der Drachen

Wer sich auf eine Reise durch Vietnam begibt, ist überwältigt von der Schönheit und dem kulturellen Facettenreichtum des Landes. Pulsierende Metropolen wie Hanoi, Saigon oder Da Nang mit dem typisch chaotischen Verkehr, hektisches junges Leben in den Straßen und Gerüche und Geschmäcker, die alle Sinne berühren. Kolonialarchitektur in aller Fülle und immer modernere Städte. Duftender leckerer Vietnamkaffee. All das vielleicht Dinge, die Reisende schon immer und immer wieder nach Vietnam ziehen.
Vielleicht reizt aber auch das Leben im Hinterland in den kleineren Ortschaften und im Dschungel oder die faszinierende endlos erscheinende Küste mit ihren verträumten Lagunen und weißen, teilweise unberührten Sandstränden. Und gleich daneben betört ein grüner Flickenteppich aus üppigen Reisfeldern.
Olaf Schubert, vielfach ausgezeichneter Fotojournalist und Buchautor, der seit über 20 Jahren Asien intensiv bereist, ist selber erneut begeistert über die spannenden, unerwarteten und vielfältigen Eindrücke in Vietnam. Die fotografisch-filmische Reise führt vom Süden des Landes mit der Insel Phu Quoc und dem Con Dao Archipel über das Mekongdelta bis ganz hinauf an die chinesische Grenze in die schroffe Bergwelt Nordvietnams.
Weit entfernt der großen Straßen ist er mit der Kamera in der teils noch mit Sonderpermit zu bereisenden nordvietnamesischen Provinz Hà Giang unterwegs. Diese über lange Zeit verschlossene Region wartet auf mit spektakulären Schluchten und monumentalen Karstfelsen. Die Dörfer der zahlreichen Bergvölker scheinen der Zeit zu trotzen. Berauschend wirken die Eindrücke auf den bunten Märkten und eröffnen den Wunsch, die Familien der kleinen Völker und Stämme Vietnams kennenzulernen.
Vietnam, das die Welt einst mit Krieg in Verbindung brachte und aufrüttelte, hat die Reise in die Zukunft längst begonnen und befindet sich in einem rasanten Wandel. Für Olaf Schubert zählt Vietnam indessen zu einem der wahrhaft authentischen asiatischen Länder. Ungezähmter Trubel und meditative Stille, alles auf einer über 3000 km langen Reise.



 


TRAILER zur Show
zur Website von Focuswelten
Ticketpreis: 13,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
zur Übersicht

  Mo, 19.03.2018 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

Namibia - Leben in extremer Landschaft

Die Multivision "Namibia - Leben in extremer Landschaft" von Focuswelten beschäftigt sich mit den vielfältigen Anpassungen an die extremen Lebensbedingungen in dem Wüstenland Namibia: glühende Hitze, extreme Trockenheit über viele Jahre hinweg, Schneestürme und Kälte, Wind und Nebel.

Der Zoologe und Filmemacher Josef Niedermeier und der Wildtierbiologe Sigfried Weisel haben die Härte dieses Landes am eigenen Leib zu spüren bekommen: Kälte bis in zweistellige Minusgrade, Eisregen, Gluthitze bis 45 °C, Tag-Nacht-Temperaturschwankungen von über 30 Grad und extreme Trockenheit bestimmten den Drehalltag.

Chamäleons und Wüstenelefanten, 1000-jährige Pflanzen in der Pränamib, riesige Flechtenfelder an der Küste, Salzpflanzen, Käfer im tiefsten Dünensand und Webervogelnester mit Tausenden von Bewohnern dokumentieren in eindrucksvollen Sequenzen die vielfältigen Überlebensstrategien der Flora und Fauna Namibias an die extremen Bedingungen.

Auch die Menschen mussten sich dem schwierigen Lebensraum anpassen. So zeigt Focuswelten auch das Leben der Farmer im trockenen Süden des Landes. Thorsten Theile gelingt mit dem Namtib Biosphere Reserve eine nachhaltige Nutzung nach ökologischen Gesichtspunkten. Jörg Gaugler hat eine eigene Schafsrasse gezüchtet, die an die extremen Bedingungen gut angepasst ist. Jörn Miller von der Farm Auburus nutzt die natürlichen Ressourcen u.a. durch die Ernte des Hoodia-"Kaktus". Er setzt überdies anatolische Hütehunde ein, um seine Nutztiere vor Räubern zu schützen. Eine Tötung von Schakalen und Leoparden ist somit unnötig. Auf Namtib hingegen sorgt eine zugelaufene Zebrastute für den Schutz der Rinderherde.

Eine der ältesten Volksgruppen der Menschheit, die San – auch Buschleute genannt – wurde ihrer Wurzeln und ihres natürlichen Lebensraumes beraubt und ist in größter Gefahr, ihre kulturelle und soziale Identität zu verlieren. Die Multivision zeigt die wertvolle Arbeit der Ombili-Stiftung, die den San hilft, sich in der „neuen Welt" zurecht zu finden.

Im weltabgeschiedenen Kaokoveld lebt eines der letzten halbnomadischen Völker Afrikas - die Himbas. Dieses Volk hat sich perfekt an das Leben unter den extremen Bedingungen im Norden Namibias angepasst.

Namibia ist nicht nur ein Land der klimatischen Extreme - es ist auch ein extrem schönes, abwechslungsreiches und faszinierendes Reiseland. Das Kaokoveld und das Damaraland offenbaren eine Fülle an Landschaften, die mit ihrer Weite und Stille enorme Anziehungskraft ausüben. Die geheimnisvollen Hexenringe sind nur eines der Geheimnisse, denen das Filmteam auf der Spur war.

Die Bilderreise führt durch die Namibwüste, die älteste Sandwüste der Welt. Auch die Pränamib, die Kieswüste, offenbart am Kuisebfluss einen tiefen Einblick in die Vorgänge bei der Ausbreitung von Wüsten.

Als Zoologen-Team richtet sich der Focus natürlich auch ganz speziell auf die Tierwelt Namibias. In den bekannten Nationalparks Namibias konnten einzigartige Eindrücke einfangen werden: ein Nashorn bei der Eroberung eines Wasserlochs gegen 5 Elefantenbullen, Löwen beim Töten eines Schakals und Elefanten in der Wüste. Neben den berühmten Nationalparks - Etosha, Namib-Naukluft, Skelettküste – wurden auch weniger bekannte Nationalparks dokumentiert, die das Bild eines ursprünglichen und unberührten Namibias zeigen.

Nicht nur die Big-Five Afrikas stehen im Fokus, sondern auch die vielen unbekannten Tiere Namibias: Giftschlangen, wie die Sidewinder oder Kobras, Chamäleons und Schwarzkäfer zeugen alle von der perfekten Anpassungsfähigkeit dieser Lebewesen an ihren Lebensraum.


 

 


zur Website von Martin Engelmann

Ticketpreis: 13,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
zur Übersicht

  Mo, 16.04.2018 - Kaisersaal Erfurt - 19.30 Uhr

Magisches Südengland - Von Dover nach Cornwall

Wer sich auf den Weg nach Südengland macht, begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Denn die facettenreiche Schönheit der Landschaften verbirgt uralte Geheimnisse. Sie führen uns zurück in magische Zeiten, welche die moderne Welt schon beinahe vergessen hat.
Begleiten Sie Martin Engelmann auf einen bildgewaltigen Streifzug durch die Grafschaften Dorset, Devon, Wiltshire, Somerset und Cornwall und reisen Sie mit ihm zurück in längst vergangene Epochen. An den Steilküsten der Jurassic Coast gelingen dem Fotografen atemberaubende Luftaufnahmen, die Sie bis an die Anfänge des irdischen Lebens entführen. Erleben Sie die Mystik uralter Kulturen in den Steinsetzungen von Stonehenge und Avebury und den Zauber jahrhundertealter Legenden.
Auf den Spuren von König Arthus nimmt Sie Martin Engelmann mit zu sagenumwobenen Orten wie Glastonbury und Tintagel. Auch in den pittoresken Fischerdörfern und den liebevoll gepflegten Gärten ist die Gegenwart der Vergangenheit deutlich spürbar. In den Kornfeldern Englands erleben Sie hautnah mit, wie sich die alten Legenden mit rätselhaften Phänomenen der heutigen Zeit zu einem faszinierenden Ganzen vermischen.
Martin Engelmanns neue Reportage ist eine beeindruckende Symbiose aus imposanten Aufnahmen und leidenschaftlichem Reisejournalismus.