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PROGRAMM SUHL (CCS Saal Simson + Großer Saal - Friedrich-König-Str. 7))
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Gewinner der HANS KAMMERLANDER - Freikarten
1 Freikarte hat gewonnen: Tobias Pfeifer, Hildburghausen 1 Freikarte hat gewonnen: Horst Lehmann, Ilmtal 1 Freikarte hat gewonnen: Bettina Vogt, Benshausen
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Freitag, 7. Oktober 2011 CHINA - Im Reich der Mitte (Olaf Schubert) CCS - Saal Simson 19.30 Uhr weitere Informationen
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Freitag, 4. November 2011 SÜDAFRIKA Erleben & Genießen (Kai-Uwe Küchler) CCS - Saal Simson 19.30 Uhr weitere Informationen
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Freitag, 6. Januar 2012 AUSTRALIEN - Grenzenlose Weite (Axel Brümmer & Peter Glöckner) CCS - Saal Simson 19.30 Uhr weitere Informationen
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Freitag, 10. Februar 2012 ISLAND - Sagenhafte Insel (Olaf Krüger) CCS - Saal Simson 19.30 Uhr weitere Informationen
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Freitag, 2. März 2012 NORWEGEN - Vom Fjordland nach Spitzbergen (Klaus-Peter Kappest) CCS - Saal Simson 19.30 Uhr weitere Informationen
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Montag, 26. März 2012 HANS KAMMERLANDER - Seven Second Summits CCS - Großer Saal 19.30 Uhr weitere Informationen
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Freitag, 20. April 2012 KORSIKA - Das Gebirge im Meer - 3D Multivision (Stephan Schulz) CCS - Saal Simson 19.30 Uhr weitere Informationen
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07.10.2011, 19.30 Uhr, CCS - Saal Simson
CHINA Im Reich der Mitte (Olaf Schubert)
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1,3 Milliarden Menschen bilden ein riesiges Mosaik an unterschiedlichen Bräuchen, Lebensweisen und Kulturen. Megacitys mit ihren brodelnden, schnellen, konsumorientierten Lebensentwürfen und bis heute weit abgelegenes Hinterland mit noch alten intakten Dorf- und Landstrukturen zeichnen ein Bild der bunten Vielfalt des Lebens. Während die Geschäftswelt Shanghais nur harte Devisen zählt, benennt ein Nomade seinen Reichtum immer noch über die Anzahl der Tiere. Moderne Wirtschaftsstandorte und Produktion im internationalen Maßstab stehen für eine aufstrebende Nation, die begleitet wird von einem düsteren Schatten, welcher Themen wie Umweltverschmutzung, schlechte Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen mit sich führt. Über viele Jahre hinweg ist Olaf Schubert durch China gereist, hat die rasanten Veränderungen vor Ort miterlebt, dokumentiert und zeigt nun in seiner neusten HDAV-Reportage einen Ausschnitt seiner Erlebnisse. Er stellt in Foto- und Filmsequenzen die Provinzen, Landschaften und Völker Chinas vor. Neben weltbekannten und viel besuchten Kulturdenkmälern, wie der Großen Mauer, dem Kaiserpalast, der Terrakotta-Armee, dem Yangtze, dem Li-Fluss und der Weltmetropole Shanghai nähert sich die Reportage zudem auch einem unerschöpflichen Fundus an Sehenswürdigkeiten, die im Westen bislang fast gänzlich unbekannt sind. Olaf Schubert ist ein großartiger Beobachter von Menschen und Landschaften. Seit über 17 Jahren ist er immer wieder in Asien unterwegs. Olaf Schubert in Zwickau geboren, lebt als freier Fotojournalist und Buchautor inDresden, reist und arbeitet seit mehreren Jahren in Asien. Seit Jahren leitet er das Schulbauprojekt Kongpo-Chukla e.V. in Tibet.Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit sind Tibet, die Mongolei, China, Laos und Kambodscha. Seine Veröffentlichungen sind in mehreren Sprachen erschienen und mehrmals ausgezeichnet worden. Gerade neu erschienen ist sein neuer opulenter Bildband "Tibet" im Kahl Verlag. Eine Hommage an Tibet von Olaf Schubert
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04.11.2011, 19.30 Uhr, CCS - Saal Simson
SÜDAFRIKA Erleben & Genießen (Kai-Uwe Küchler)
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In seiner neuen Live-Mulitivision stellt der bekannte Fotograf, Buchautor und Reiseerzähler Kai-Uwe Küchler die attraktivsten Reiseziele Südafrikas vor. Für ihn liegt im äußersten Süden des afrikanischen Kontinents zwischen dem türkisblauen, warmen Indischen Ozean und dem oft rauen, stürmischen Atlantik das "schönste Ende der Welt". Hier ist eine unvergleichliche Vielfalt von Landschaftsformen und exotischen Tieren zu finden. Der Autor spannt einen faszinierenden Bilderbogen von den aprikotfarbenen Dünen in der Kalahari über die Wildblumenfelder im Namaqualand bis zu den spektakulären Hochgebirgsformationen der Drakensberge. Die einzigartige Tierwelt Afrikas erleben die Besucher sowohl im ältesten und weltberühmten Krüger-Nationalpark als auch in kleineren Reservaten. Nach einem Besuch beim stolzen Volk der Zulu und einem Abstecher in die Transkei an der Wild Coast geht es entlang der wunderbaren Garden Route zwischen Port Elisabeth und Kap Agulhas. Ein Erlebnis für die Sinne ist die Reise durchs Weinland. Hier dokumentiert der Autor den Weinanbau und erklärt, warum die südafrikanischen Weine zu den besten der Welt gehören. Zum Abschluss nimmt er die Besucher mit auf eine Rundfahrt über die Kaphalbinsel sowie nach Kapstadt, einer der schönsten Städte der Welt. Seit 12 Jahren bereist Kai-Uwe Küchler regelmäßig Südafrika, wo er auch Fotoreisen leitet. Seine neue Show ist das Ergebnis der Reisen aus den letzten 5 Jahren. Projiziert wird mit einem Hochleistungsbeamer in HD (High Definition). Wie immer kommentiert er seine Show live und mit Humor.
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06.01.2012, 19.30 Uhr, CCS - Saal Simson
AUSTRALIEN Grenzenlose Weite (Axel Brümmer & Peter Glöckner)
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Mit dem Faltboot durch Australiens Wüsten paddeln? Völlig durchgeknallt? Doch am Besten der Reihe nach: Bereits auf ihrer Weltumradlung hatten die beiden Fotojournalisten den Kontinent von Nord nach Süd auf einer Asphaltstraße gekreuzt. Hierbei entstanden die Ideen zu neuen Reisen durch den Roten Kontinent. Vier Jahre nach ihrer Weltumradlung starteten Axel Brümmer und Peter Glöckner zu einer neuen großen Herausforderung: Als die ersten Radler ohne fremde Hilfe durch Wasserdepots, Begleitfahrzeug etc. durchquerten sie Australiens Zentrum von West nach Ost. Allein auf einer Teilstrecke von 560 Kilometern härtester Piste ohne sichere Wasserstelle - das bedeutet pro Rad 40 Liter Wasser als Zuladung. Damit das Rad durch losen Sand schieben, in Reichweiten von 850 Kilometern gibt es keine Essenversorgung und bis zu 2.500 Kilometern auch kein Bier … Beim Bier wurde auch die Idee zur zweiten Reise geboren: einen „ausgetrockneten“ Fluss im Herzen Australiens mit dem Paddelboot zu befahren. Über 10 Jahre mussten sie warten damit dieser Fluss genug Wasser für eine Befahrung führen würde. Doch im La Nina-Jahr 2010 wurde klar, dass Axel und Peter eine reelle Chance hatten. Sie brachen auf. Doch was beide nicht ahnen konnten war, dass sich unterwegs hinter ihnen die größte Flutwelle der australischen Geschichte aufbaute… Zu Beginn der Reisen nach Australien überwogen Abenteuer und sportlicher Ehrgeiz. Doch unterwegs änderte sich diese Einstellung allmählich und sie bekamen immer mehr ein Gefühl für all die schönen Dinge rechts und links der Reiserouten. So wird aus einer abenteuerlichen Belastungsprobe eine Hommage an die Schönheiten der Landschaft und die Lebensweise der Menschen im Outback, dem kaum bekannten Hinterland von „down under“.
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10.02.2012, 19.30 Uhr, CCS - Saal Simson
ISLAND Sagenhafte Insel (Olaf Krüger)
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Die Grenze der bewohnbaren Welt? Eiskaltes, verregnetes Wikinger-Eiland, dessen Bewohner Wale jagen und fermentierten Haifisch essen? Paradies für Pferdenarren und Vulkanologen? Land mit der größten Schriftstellerdichte der Welt? Insel aus Feuer und Eis? Heimat von Thor, dem hammerschwingenden Gott des Donners? Was ist Island? All das - und noch Vieles mehr! Olaf Krüger hat sich der Nordmeerinsel mit vielen Fragen genähert und sie zwischen 2004 und 2008 sechsmal bereist; zu allen Jahreszeiten und mit wachsender Begeisterung. Von Beginn an faszinierte ihn die Wirkung der Urlandschaften Islands auf die Menschen. Vulkane, Gletscher, Krater, Steinwüsten, Fjorde, Nordlichter, Geysire und dröhnende Wasserfälle – seit der Besiedlung Islands vor über 1100 Jahren hat die grandiose, manchmal auch bedrohliche Natur die Phantasie der Isländer beflügelt. Die alten Sagas, allen voran die Edda, zeugen noch heute davon. Dass die mythischen Schauplätze auf der isländischen Landkarte tatsächlich zu finden sind, wird spätestens bei einer Reise durch das einsame Hochland klar: der monumentale Tafelvulkan Herðubreið etwa, der sich wie eine uneinnehmbare Festung aus der Ebene erhebt, kann eigentlich nur die sagenhafte Götterburg Asgard sein! Mythos und Realität durchdringen oft sich im Land der Elfen und Trolle. Auf seinen Streifzügen durch alle Landesteile erlebt Olaf Krüger die Faszination Islands hautnah. Tagelang wandert er durch die farbigen Rhyolithberge Landmannalaugars und die unbewohnten Küstenlandschaften Hornstrandirs im Nordwesten der Insel, stets begleitet von den Worten des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness: „Island zwingt Dich, sich auf Dich selbst zu besinnen. Du musst mit Dir allein sein können!“. Er porträtiert die lebendige Metropole ReykjavÃk und das alljährlich Wikingertreffen in Hafnafjördur, bei dem er mit einer Gruppe deutscher Wikinger ins Gespräch kommt. Elisa Vilbergsdottir, eine junge Opernsängerin, trifft er in Stykkisholmur auf der Halbinsel Snæfellsness. Elisa, die in New York und Lübeck Gesang studierte, zieht es immer wieder nach Island zurück. Sie ist den Melodien und Volksliedern ihrer Heimat verbunden geblieben. Eigens für den Soundtrack zur Show hat sie zwei Titel aufgenommen. In Hólar nimmt Olaf Krüger teil am traditionellen Pferdeabtrieb, einem Ereignis, das die Isländer so ausgelassen wie ein Volksfest feiern. Ganz im Nordosten Islands, in einer entlegenen Marschniederung, liegt Húsey, die einsamste Jugendherberge der Welt. Dort lernt Krüger den Lebenskünstler und Pferdeflüsterer Örn Þorleifsson kennen. Die überwältigende Schönheit einer Mittsommernacht fotografiert er an der Südküste in Jökulsárlón; nahtlos ineinander übergehende Sonnenauf- und Untergänge verwandeln die Gletscherlagune in eine überirdische Symphonie aus Licht und Farbe. Keine Islandreise ohne den ‚Golden Circle‘ und die Naturwunder des Südens: die zischende Wasserfontäne des Geysir, der ewige Regenbogen über dem Gullfoss und die historisch bedeutende Ebene Þingvellirs in leuchtenden Herbstfarben. Island ist die sagenhafte Insel, die Schmiede der Schöpfung, ein sinnliches Naturerlebnis, das den Besucher nicht mehr los lässt!
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02.03.2012, 19.30 Uhr, CCS - Saal Simson
NORWEGEN Vom Fjordland bis Spitzbergen (Klaus-Peter Kappest)
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Norwegen ist gewaltig. Seine Landschaft ist spektakulär und dabei auf engstem Raum so vielfältig und kontrastreich, wie kaum eine zweite auf der Welt. Neben Obstplantagen im milden Klima erheben sich schnee- und gletscherbedeckte Berge, im Süden reichen Fjorde bis an den Fuß der höchsten Berge Nordeuropas, während im Norden die Ebenen und Hügel der Tundra eine überwältigende Weite bilden. Rechnet man auch das Spitzbergen-Archipel noch dazu, reicht Norwegen vom Nordrand Mitteleuropas bis tief in die Arktis. Es ist auch heute noch buchstäblich „der Weg nach Norden“. In den letzten 25 Jahren hat Klaus-Peter Kappest jedes Jahr mehrere Reisen kreuz und quer durch das Land unternommen. In seiner Leicavision „Norwegen“ erzählt er vom Wandel des Landes, von den Begegnungen mit Tier und Mensch und von den grandiosen Gegensätzen, die das Land auszeichnen. Er zeigt die Blütenpracht des warmen Frühlings in den Fjorden, die Mitternachtssonne auf den Lofoten, die leuchtenden Farben des Herbstes in Lappland und den Winter an der Eismeerküste. Den Abschluss bildet eine Expedition bis an den Rand der Nordpolkappe auf der Suche nach den Eisbären Spitzbergens. In den Fotos von Klaus-Peter Kappest bildet die grandiose Landschaft Norwegens die Theaterkulisse, vor der Licht und Wetter ein ständig wechselndes Stück aufführen. Er erzählt von seinen Begegnungen mit Elchen und Bären, Rentieren und Moschusochsen, Adlern und Papageitauchern, aber auch von den Menschen, deren Leben sich in Norwegen innerhalb nur einer Generation stärker verändert hat, als in irgend einem anderen Land der westlichen Welt: den Bergbauern im Fjordland, den Fischern an der Küste und den rentierzüchtenden Samen auf der Finnmarksvidda. Sie leben heute in einem Spannungsfeld zwischen Wiederbelebung alter Wikingertraditionen, allgegenwärtiger Trollgeschichten und farbenprächtigen Trachtenumzügen auf der einen Seite sowie modernster Technik und Naturwissenschaft auf der anderen. In seiner zweistündigen Leicavision malt Klaus-Peter Kappest ein liebevolles, kritisches und oft auch amüsantes Licht-Gemälde vom Nordrand Europas.
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26.03.2012, 19.30 Uhr, CCS - Großer Saal
HANS KAMMERLANDER Seven Second Summits
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Vor rund 60 Millionen Jahren zerfiel unsere Erdkruste. Urgewaltige Krfte, die sich weit jenseits der menschlichen Vorstellungskraft befinden, verschoben die Landmassen und es entstanden sieben Kontinente. Diese Kontinente liegen wie riesige Schollen auf dem flüssigen Gestein des Erdmantels und sind bis heute in Bewegung. berall dort, wo sich das Gestein aufwirft, wo sich Gebirge grandioser Ausmaße gebildet haben, befindet sich die faszinierende Welt der Bergsteiger und Alpinisten. Es gibt Lebenswege, die führen scheinbar immer steil bergauf. Hans Kammerlander wurde als sechstes Kind einer Bergbauernfamilie in Ahornach, an einem steilen Hang in den Sdtiroler Bergen geboren. Das Leben war hart dort oben und mit vielen Entbehrungen verbunden. Und doch blieb immer ein wenig Zeit, um die wundersame Bergwelt zu entdecken. Schon als Achtjähriger bestieg Hans Kammerlander seinen ersten Gipfel. Niemand konnte ahnen, dass an diesem Tag eine so außergewöhnliche Karriere beginnen würde. Hans Kammerlander machte sein Hobby zum Beruf und wurde Bergführer. An der Seite von Reinhold Messner gelangen ihm sieben der vierzehn Achttausender. Sechs weitere bestieg er allein oder mit anderen Partnern. Dabei gelangen ihm spektakuläre Höhepunkte wie die ersten Skiabfahrten vom Mount Everest und vom Nanga Parbat. Als Kammerlander den K2, den zweithöchsten Gipfel der Erde, den schwierigsten Achttausender, den „Berg der Berge“ bestieg, reifte dort oben in ihm bereits ein neuer Plan. Er beschloss, auf allen sieben Kontinenten die jeweils zweithöchsten Gipfel zu besteigen. Doch warum wählt einer, dem es nie steil und hoch genug sein könnte, auf einmal nur die Zweithöchsten? Die Erklärung ist einfach. Fast 300 Bergsteiger haben inzwischen die Seven Summits bestiegen, also die sieben höchsten Berge auf allen sieben Kontinenten. Der US-Amerikaner Dick Bass, ein ehemaliger Football-Profi aus Oklahoma, war im April 1985 der erste Mensch, der das siebenteilige, ehrgeizige Projekt auf dem Gipfel des Mount Everest abschloss. Doch er löste damit auch einen wahren Run auf den Kilimandscharo, den Aconcagua, die Carstenz Pyramide, den Everest und die anderen Erdteil-Spitzen aus. Viele wollten das nun auch. Die sieben höchsten Erhebungen der Kontinente wurden bald zur Katalog-Ware. Noch nie aber ist es einem Alpinisten gelungen, die sieben zweithöchsten Gipfel aller Erdteile zu besteigen. Doch darin liegt ganz offenkundig eine viel größere Herausforderung – logistisch wie alpinistisch gesehen. Denn in den meisten Fällen sind die jeweils zweithöchsten Berge umständlicher zu erreichen und schwerer zu besteigen, als ihre oft nur unwesentlich höheren Nachbarn. Das Projekt der „Seven Second Summits“ ist für Hans Kammerlander so zu einem neuen Abenteuer und zu einer ernstzunehmenden Herausforderung geworden.
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20.04.2012, 19.30 Uhr, CCS - Saal Simson
3D KORSIKA Das Gebirge im Meer (Stephan Schulz)
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Korsika vereint als die gebirgigste Insel im Mittelmeer auf kleinem Raum eine unglaublich vielfältige Erlebniswelt. Die erfreulicherweise immer wiederkehrende Frage nach dem Urlaubsziel erfordert im allgemeinen eine Grundsatzentscheidung: fahren wir ins Gebirge oder ans Meer? Entscheidungsschwache Charaktere neigen zu einer „sowohl als auch“ - Lösung und finden sich in der Konsequenz nicht selten auf Korsika wieder. Wandern, Tauchen, Klettern, Canyoning oder ausgedehnte Bergtouren – auf Korsika wird es praktisch nie langweilig. So verbrachte der 3D-Fotograf Stephan Schulz während mehrerer ausgedehnter Reisen viele Monate auf dieser Trauminsel, die er auch aus der Luft fotografierte. Ihn begeisterten wilde Küsten und verträumte Buchten, in deren türkisfarbenem Wasser er mit riesigen Zackenbarschen tauchte. Über phantastische Natur-Rutschen glitt er zwischen den zackigen Bavella-Türmen in die kristallklaren Badegumpen der korsischen Bergflüsse und fuhr mit dem Mountainbike durch Macchia und Küstenwüsten. Das Highlight erlebte er aber während seiner 16tägigen Durchquerung der imposanten korsischen Bergwelt auf dem GR20, Europas atemberaubendsten Fernwanderweg. In der für diese Tour spannendsten Zeit, im Frühjahr, gelangen im dabei auch Gipfelbesteigungen wie Monte Cinto oder Monte Renoso. Während seiner Reisen beeindruckten ihn aber auch immer wieder die stolzen Korsen in ihren trutzigen Bergdörfern mit ihrer ganz eigenen Sprache und Identität. So ging er mit verwegenen Männern auf Wildschweinjagd, begleitete eine mobile Metzgerei in die einsamen Dörfer der Castagniccia, dokumentierte auf einer Alm die Arbeit eines Ziegenhirten und besuchte einen Parfumeur, der aus den duftenden Macchia-Kräutern betörende Essenzen kreiert. Und er beleuchtet auch das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Korsen und Franzosen. Erleben Sie Fotos und Filmsequenzen in brillanter digitaler 3D-Projektion – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!
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