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PROGRAMM JENA (Döbereiner Hörsaal, Steiger/ Ecke Humboldtstr.)
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Sonntag, 2. Oktober 2011 SÜDAFRIKA Erleben & Genießen (Kai-Uwe Küchler) Döbereiner Hörsaal 19 Uhr weitere Informationen
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Sonntag, 16. Oktober 2011 PERU - Das Erbe der Inka (Dr. Heiko Beyer) aktualisiert 2011 Döbereiner Hörsaal 19 Uhr weitere Informationen
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Sonntag, 15. Januar 2012 AUSTRALIEN - Grenzenlose Weite (Axel Brümmer & Peter Glöckner) Döbereiner Hörsaal 17 Uhr weitere Informationen
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Sonntag, 15. Januar 2012 Zusatzveranstaltung 20 JAHRE ABENTEUER (Axel Brümmer & Peter Glöckner) Döbereiner Hörsaal 20 Uhr weitere Informationen
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Sonntag, 26. Februar 2012 AFGHANISTAN - Bergsteigen zwischen Pamir und Hindukusch (Steffen Graupner) Döbereiner Hörsaal 17 Uhr weitere Informationen
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Sonntag, 18. März 2012 NORWEGEN - Vom Fjordland nach Spitzbergen (Klaus-Peter Kappest) Döbereiner Hörsaal 17 Uhr weitere Informationen
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Sonntag, 22. April 2012 KORSIKA - Das Gebirge im Meer - 3D Multivision (Stephan Schulz) Döbereiner Hörsaal 19 Uhr weitere Informationen
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02.10.2011, 19 Uhr, Döbereiner HS
SÜDAFRIKA Erleben & Genießen (Kai-Uwe Küchler)
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In seiner neuen Live-Mulitivision stellt der bekannte Fotograf, Buchautor und Reiseerzähler Kai-Uwe Küchler die attraktivsten Reiseziele Südafrikas vor. Für ihn liegt im äußersten Süden des afrikanischen Kontinents zwischen dem türkisblauen, warmen Indischen Ozean und dem oft rauen, stürmischen Atlantik das "schönste Ende der Welt". Hier ist eine unvergleichliche Vielfalt von Landschaftsformen und exotischen Tieren zu finden. Der Autor spannt einen faszinierenden Bilderbogen von den aprikotfarbenen Dünen in der Kalahari über die Wildblumenfelder im Namaqualand bis zu den spektakulären Hochgebirgsformationen der Drakensberge. Die einzigartige Tierwelt Afrikas erleben die Besucher sowohl im ältesten und weltberühmten Krüger-Nationalpark als auch in kleineren Reservaten. Nach einem Besuch beim stolzen Volk der Zulu und einem Abstecher in die Transkei an der Wild Coast geht es entlang der wunderbaren Garden Route zwischen Port Elisabeth und Kap Agulhas. Ein Erlebnis für die Sinne ist die Reise durchs Weinland. Hier dokumentiert der Autor den Weinanbau und erklärt, warum die südafrikanischen Weine zu den besten der Welt gehören. Zum Abschluss nimmt er die Besucher mit auf eine Rundfahrt über die Kaphalbinsel sowie nach Kapstadt, einer der schönsten Städte der Welt. Seit 12 Jahren bereist Kai-Uwe Küchler regelmäßig Südafrika, wo er auch Fotoreisen leitet. Seine neue Show ist das Ergebnis der Reisen aus den letzten 5 Jahren. Projiziert wird mit einem Hochleistungsbeamer in HD (High Definition). Wie immer kommentiert er seine Show live und mit Humor.
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16.10.2011, 19 Uhr, Döbereiner HS
PERU Das Erbe der Inka (Dr. Heiko Beyer)
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Peru ist atemberaubend! Nicht nur wegen der dünnen Luft auf den Andengipfeln, sondern wegen der landschaftlichen Vielfalt und dem kulturellen Reichtum des Landes, der auf dem Erbe einer Hochkultur basiert, die im ganzen Land ihre Spuren hinterlassen hat: Dem Reich der Inka! Der Fotojournalist Dr. Heiko Beyer hat schon auf seiner ersten Reise erkannt: Peru verstehen bedeutet, zurückzugehen in die bewegte Geschichte des Landes, aus allen Landesteilen die einzelnen Fragmente wie die Teile eines Puzzles zusammenzutragen. Viele Monate teils abenteuerlicher Reisen sollte es dauern, diese Bruchstücke zu einem einheitlichen Bild zusammenzusetzen: Die Wege führten abseits der großen Straßen, waren oft lang und beschwerlich, aber stets faszinierend und interessant. Immer wieder war Cuzco, der Mittelpunkt der damals bekannten Welt, der Ausgangpunkt für die Expeditionen. Das Vermächtnis der Inka - hier ist es in jedem Winkel präsent. Von hier zogen die großen Heere aus, um weite Teile der Anden zu erobern und aufzuteilen in vier Verwaltungsbezirke, die „Suyos“, die „Weltgegenden“. Da ist Collasuyo der Süden, wo die Inkakultur der Legende nach ihren Ursprung hat. Hier, wo das Klima trotz der großen Höhe erträglich und die Erde fruchtbar ist, lebt die Bevölkerung auch heute noch wie zu Zeiten der Inka. Heiko Beyer nahm sich Zeit für die Menschen, blieb mehrere Tage beim Volk der Uro, fuhr mit ihren berühmten Schilfbooten zum Fischen auf den See hinaus und besuchte tief in den Anden die Q´eros – die „letzten Inka“. Arequipa, die weiße Stadt, war der Schlüssel zu Condesuyo, der Gegend tief eingeschnittener, wilder Schluchten und imposanter Vulkankegel. In der Wärme der ersten Strahlen der aufgehenden Sonne schweben riesige Kondore über den Köpfen der Campesinos, die mit ihren Lasttieren über steile Handelswege abgelegene Dörfer am Rande des gewaltigen Colca Canyons versorgen. Das Wasser der Flüsse führt von hier durch die Schluchten der Anden bis nach Andesuyo, dem peruanischen Amazonastiefland. In einem unglaublichen Farbenspiel umkreisen bei Sonnenaufgang riesige Schwärme bunter Aras wie schillernde Farbblitze ihre Lehmlecken. Der Fotojournalist begleitete Biologen auf verschlammten Urwaldpfaden und bis in die 40 m hohen Kronen gigantischer Urwaldriesen, um die Brutpflege dieser fliegenden Edelsteine des Amazonas zu dokumentieren. Chinchasuyo schließlich, im Norden des Reichs, beherbergt die Cordillera Blanca, den Himalaya Südamerikas. An den Rändern fruchtbarer subtropischer Hochtäler, wo Kolibris den Nektar von urzeitlichen Riesengewächsen aufsaugen, ragt das kalte ewige Eis bizarrer Bergriesen in den stahlblauen Himmel. Am Ende vieler aufregender Reisen hatten sich die Einzelteile zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt: Zu Peru, dem Erbe der Inka.
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15.01.2012, 17 Uhr, Döbereiner HS
AUSTRALIEN Grenzenlose Weite (Axel Brümmer & Peter Glöckner)
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Mit dem Faltboot durch Australiens Wüsten paddeln? Völlig durchgeknallt? Doch am Besten der Reihe nach: Bereits auf ihrer Weltumradlung hatten die beiden Fotojournalisten den Kontinent von Nord nach Süd auf einer Asphaltstraße gekreuzt. Hierbei entstanden die Ideen zu neuen Reisen durch den Roten Kontinent. Vier Jahre nach ihrer Weltumradlung starteten Axel Brümmer und Peter Glöckner zu einer neuen großen Herausforderung: Als die ersten Radler ohne fremde Hilfe durch Wasserdepots, Begleitfahrzeug etc. durchquerten sie Australiens Zentrum von West nach Ost. Allein auf einer Teilstrecke von 560 Kilometern härtester Piste ohne sichere Wasserstelle - das bedeutet pro Rad 40 Liter Wasser als Zuladung. Damit das Rad durch losen Sand schieben, in Reichweiten von 850 Kilometern gibt es keine Essenversorgung und bis zu 2.500 Kilometern auch kein Bier … Beim Bier wurde auch die Idee zur zweiten Reise geboren: einen „ausgetrockneten“ Fluss im Herzen Australiens mit dem Paddelboot zu befahren. Über 10 Jahre mussten sie warten damit dieser Fluss genug Wasser für eine Befahrung führen würde. Doch im La Nina-Jahr 2010 wurde klar, dass Axel und Peter eine reelle Chance hatten. Sie brachen auf. Doch was beide nicht ahnen konnten war, dass sich unterwegs hinter ihnen die größte Flutwelle der australischen Geschichte aufbaute… Zu Beginn der Reisen nach Australien überwogen Abenteuer und sportlicher Ehrgeiz. Doch unterwegs änderte sich diese Einstellung allmählich und sie bekamen immer mehr ein Gefühl für all die schönen Dinge rechts und links der Reiserouten. So wird aus einer abenteuerlichen Belastungsprobe eine Hommage an die Schönheiten der Landschaft und die Lebensweise der Menschen im Outback, dem kaum bekannten Hinterland von „down under“.
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15.01.2012, 20 Uhr, Döbereiner HS
20 JAHRE ABENTEUER >> EXTREM << (Axel Brümmer & Peter Glöckner)
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152 Länder 160 000 km Fahrrad, 70 000 km Viermastsegler, 12 000 km Kajak Bereits als Schuljungen bereisten Axel Brümmer und Peter Glöckner mit Rucksack und Fahrrad den Osten Europas – bis hin zu illegalen Bergsteigerexpeditionen im Kaukasus oder den Weiten Sibiriens. Mit dem Fall der Berliner Mauer änderte sich für die Beiden alles: Sie brachen auf, die Welt per Fahrrad zu umrunden. Da sich die DDR-Mark nirgendwo umtauschen ließ, starteten sie ohne einen Pfennig und mussten unterwegs in vielen Ländern arbeiten: als Cowboys, Holzfäller, Anstreicher, Filmstatisten oder in Fabriken. Während dieser fünfjährigen Reise verloren die beiden Freunde ihre heimatlichen Wurzeln und bereisten deshalb auch in den späteren Jahren immer wieder weitgehend unbekannte Gebiete unserer Erde. Nach ihrer fünfjährigen Weltumradlung sind die Abenteurer selten länger als drei Monate pro Jahr in Deutschland. Während sie diesen Heimaturlaub nutzen, um Vorträge zu halten oder Bücher zu schreiben, zieht es sie anschließend immer wieder hinaus in die unbekannten, spannenden Gegenden unserer Erde. In ihrem neuem Vortrag und Buch erzählen sie von bisher unveröffentlichten Erlebnissen und Abenteuern. Egal ob mit dem Rad im wegen Bürgerkrieg geschlossenen Nordosten Indiens, auf einem Traditionssegler quer über den Atlantik, im klapprigen Faltboot auf einem bisher unbefahrenen Amazonasnebenfluss oder beim weltweiten Klettern – Grenzerfahrungen erleben sie überall. Auf den Spuren berühmter Entdecker reisten sie in Afrikas Westen zu einheimischen Königen und Voodoozauberern, gingen im Indischen Ozean tauchen und durchquerten sämtliche Wüsten Australiens mit dem Fahrrad. Sie erlebten einen Goldrausch in Amazonien und wilde Andenpisten in eisiger Höhe. Sie lassen sich von Tempelruinen in Kambodscha genauso faszinieren, wie vom undurchdringlichen Dschungel Borneos oder der gemütlichen Mate-Teerunde mit argentinischen Gauchos. Sie erlebten arabische Wüsten ebenso hautnahe, wie gefährliche Schusswechsel in Südamerika oder einen dramatischen Schiffsuntergang mitten im Ozean. Im Amazonasbecken fühlen sie sich mittlerweile heimisch, wo sie alleine schon mehr als fünf Jahre paddelnd auf über zwanzig Flüssen verbrachten. Doch bei all dem verlieren sie nie ihre humorvolle Art, wenn sie von ihren Extremsituationen und Abenteuern berichten.
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26.02.2012, 17 Uhr, Döbereiner HS
AFGHANISTAN Bergsteigen zwischen Pamir und Hindukusch (Steffen Graupner)
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Für die südliche Seidenstraße gab es durch die eisgepanzerte Bergwildnis zwischen Pamir, Hindukusch und Karakorum nur einen einzigen Weg direkt nach China: den Wachan-Korridor! Als „Zeigefinger“ Afghanistans war der Wachan über Jahrtausende hinweg Handelsweg und Heerstrasse; archaischer Highway für Philosophie und Religion, Seide und Gold, Armeen und Entdecker. Grenzfluß und Pulsader dieses Hochtales ist der Oxus der alten Griechen, unser heutiger Amu Darja. Als Mitte des 19. Jahrhunderts das Echo Alexander’s des Großen über dem Oxus längst verhallt war, und der Karawanenstaub Marco Polos verweht, betraten Wachan & Oxus erneut die Weltbühne, füllten Feuilletons europäischer Zeitungen und beschäftigten die Regierungen in London und St.Petersburg ein halbes Jahrhundert sorgenvoll. Ihre asiatischen Expansionen brachten die beiden damaligen Supermächte bei ihrem „Great Game“ in direkten Kontakt. Daraus keinen Krieg erwachsen zu lassen, definierten sie den Oxus als Grenze ihrer Reiche und den Wachan als geopolitische Pufferzone. „Was aber, und vor allem, wo“, debattierten Whitehall und Winterpalais heißblütig und mit nur mühsam gewahrter diplomatischer Contenance, „ist die Quelle des Oxus?“ Bis heute ist dieses große Rätsel britischer Geographie nicht widerspruchsfrei gelöst. Bei ihrer eigenen Suche begaben sich die beiden Thüringer Bergsteiger Kathrin Münzel und Steffen Graupner auf das Dach der Welt mit seinen schneebedeckten, oft unbestiegenen Gipfeln. Der Vortrag berichtet ebenso von ihren Abenteuern in dem heute politisch so hochsensiblen Afghanistan wie auch von dem dabei vorausgegangen jahrelangen Annäherungsprozeß an die Region beim 7000er Bergsteigen im Pamir und bei der Wiederentdeckung der legendenumwobenen Lapislazuli-Minen aus Marco Polos Zeiten...
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18.03.2012, 17 Uhr, Döbereiner HS
NORWEGEN Vom Fjordland bis Spitzbergen (Klaus-Peter Kappest)
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Norwegen ist gewaltig. Seine Landschaft ist spektakulär und dabei auf engstem Raum so vielfältig und kontrastreich, wie kaum eine zweite auf der Welt. Neben Obstplantagen im milden Klima erheben sich schnee- und gletscherbedeckte Berge, im Süden reichen Fjorde bis an den Fuß der höchsten Berge Nordeuropas, während im Norden die Ebenen und Hügel der Tundra eine überwältigende Weite bilden. Rechnet man auch das Spitzbergen-Archipel noch dazu, reicht Norwegen vom Nordrand Mitteleuropas bis tief in die Arktis. Es ist auch heute noch buchstäblich „der Weg nach Norden“. In den letzten 25 Jahren hat Klaus-Peter Kappest jedes Jahr mehrere Reisen kreuz und quer durch das Land unternommen. In seiner Leicavision „Norwegen“ erzählt er vom Wandel des Landes, von den Begegnungen mit Tier und Mensch und von den grandiosen Gegensätzen, die das Land auszeichnen. Er zeigt die Blütenpracht des warmen Frühlings in den Fjorden, die Mitternachtssonne auf den Lofoten, die leuchtenden Farben des Herbstes in Lappland und den Winter an der Eismeerküste. Den Abschluss bildet eine Expedition bis an den Rand der Nordpolkappe auf der Suche nach den Eisbären Spitzbergens. In den Fotos von Klaus-Peter Kappest bildet die grandiose Landschaft Norwegens die Theaterkulisse, vor der Licht und Wetter ein ständig wechselndes Stück aufführen. Er erzählt von seinen Begegnungen mit Elchen und Bären, Rentieren und Moschusochsen, Adlern und Papageitauchern, aber auch von den Menschen, deren Leben sich in Norwegen innerhalb nur einer Generation stärker verändert hat, als in irgend einem anderen Land der westlichen Welt: den Bergbauern im Fjordland, den Fischern an der Küste und den rentierzüchtenden Samen auf der Finnmarksvidda. Sie leben heute in einem Spannungsfeld zwischen Wiederbelebung alter Wikingertraditionen, allgegenwärtiger Trollgeschichten und farbenprächtigen Trachtenumzügen auf der einen Seite sowie modernster Technik und Naturwissenschaft auf der anderen. In seiner zweistündigen Leicavision malt Klaus-Peter Kappest ein liebevolles, kritisches und oft auch amüsantes Licht-Gemälde vom Nordrand Europas.
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22.04.2012, 19 Uhr, Döbereiner HS
3D KORSIKA Das Gebirge im Meer (Stephan Schulz)
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Korsika vereint als die gebirgigste Insel im Mittelmeer auf kleinem Raum eine unglaublich vielfältige Erlebniswelt. Die erfreulicherweise immer wiederkehrende Frage nach dem Urlaubsziel erfordert im allgemeinen eine Grundsatzentscheidung: fahren wir ins Gebirge oder ans Meer? Entscheidungsschwache Charaktere neigen zu einer „sowohl als auch“ - Lösung und finden sich in der Konsequenz nicht selten auf Korsika wieder. Wandern, Tauchen, Klettern, Canyoning oder ausgedehnte Bergtouren – auf Korsika wird es praktisch nie langweilig. So verbrachte der 3D-Fotograf Stephan Schulz während mehrerer ausgedehnter Reisen viele Monate auf dieser Trauminsel, die er auch aus der Luft fotografierte. Ihn begeisterten wilde Küsten und verträumte Buchten, in deren türkisfarbenem Wasser er mit riesigen Zackenbarschen tauchte. Über phantastische Natur-Rutschen glitt er zwischen den zackigen Bavella-Türmen in die kristallklaren Badegumpen der korsischen Bergflüsse und fuhr mit dem Mountainbike durch Macchia und Küstenwüsten. Das Highlight erlebte er aber während seiner 16tägigen Durchquerung der imposanten korsischen Bergwelt auf dem GR20, Europas atemberaubendsten Fernwanderweg. In der für diese Tour spannendsten Zeit, im Frühjahr, gelangen im dabei auch Gipfelbesteigungen wie Monte Cinto oder Monte Renoso. Während seiner Reisen beeindruckten ihn aber auch immer wieder die stolzen Korsen in ihren trutzigen Bergdörfern mit ihrer ganz eigenen Sprache und Identität. So ging er mit verwegenen Männern auf Wildschweinjagd, begleitete eine mobile Metzgerei in die einsamen Dörfer der Castagniccia, dokumentierte auf einer Alm die Arbeit eines Ziegenhirten und besuchte einen Parfumeur, der aus den duftenden Macchia-Kräutern betörende Essenzen kreiert. Und er beleuchtet auch das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Korsen und Franzosen. Erleben Sie Fotos und Filmsequenzen in brillanter digitaler 3D-Projektion – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!
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